Ausstellung

2019


Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste Wien
zu Gast im Theatermuseum

20. Juni bis 22. September 2019


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    Druckgraphiken aus dem Kupferstichkabinett

    Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste Wien
    zu Gast im Theatermuseum

    20. Juni bis 22. September 2019

    Rembrandt Harmensz. van Rijn (Leiden 1606–1669 Amsterdam) gehört gemeinsam mit Albrecht Dürer sicherlich zu jenen Künstlern, die die Geschichte und Entwicklung der Druckgraphik am nachhaltigsten prägten. Nachdem Dürer bereits in den Techniken des Holzschnitts und des Kupferstichs lange Zeit unübertroffene Meisterwerke geschaffen hatte, leistete Rembrandt Vergleichbares auf dem Gebiet der Radierung. Etwa 300 Radierungen von ihm sind bekannt, die er teils selbst in die Platten ritzte. Durch sie wurde er europaweit einer der berühmtesten Künstler des Barock.

    Aus Anlass des Jubiläums von Rembrandts 350. Todestag zeigt das Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste Wien erstmals einen Querschnitt durch seinen Bestand von rund 150 Druckgraphiken des Künstlers.

    Die Blätter wurden bereits im 19. Jahrhundert von der Wiener Akademie erworben und dienten den Studierenden zunächst als Anschauungs- und Vorlagematerial. Nachdem diese Zweckbindung an den Unterricht im beginnenden 20. Jahrhundert mit einer Neuorientierung in der Künstlerausbildung weggefallen war, wurden die Rembrandt-Graphiken nur noch selten der Öffentlichkeit präsentiert.
    Vielfach unerforscht und unbeachtet fristen sie seit Jahrzehnten ein Schattendasein im Depot. Darunter befinden sich berühmte Blätter wie das so genannte „Hundert-Gulden- Blatt“ (auch: Christus heilt die Kranken oder Christus, dem die kleinen Kinder gebracht werden) oder Rembrandts Selbstbildnis mit seiner Ehefrau Saskia.


    Bild: Rembrandt Harmensz. van Rijn (1606–1669): Selbstbildnis zeichnend mit Saskia, 1636, Radierung © Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste Wien, Inv.-Nr. DG-6770